
Der Drogenbericht 2009 zeigt, daß die geliebte Bundesregierung voll im Trend liegt. Nie wurde mehr Alkohol konsumiert als anno 2009. Nie war das Bedürfnis, sich mit Drogen zu betäuben, so groß wie seit dem Regierungsantritt der geliebten Bundesregierung.
Als Vorbild für alle Bürgerinnen und Bürger opfern sich die Mitglieder der geliebten Bundesregierung natürlich gern für ihr Volk und schütten rein, so viel die Leber aushält. Sei es Frank-Walter Steinmeier, der ein Bier nach dem anderen trinken kann, ohne umzufallen, oder sei es die geliebte Bundeskanzlerin Angela Merkel, der das Regieren oft erst richtig Spaß macht mit einem Humpen Bier.
Aber nicht nur die Vorbildfunktion der geliebten Sympathieträger ruft ein gesteigertes Bedürfnis nach Drogen hervor. Auch die Politik der Bundesregierung, die von einer angenehmen sozialen Kälte und purem sozialdarwinistischen Neoliberalismus gekennzeichnet ist, leistet ihren Beitrag. Denn nur, indem man sich durch Drogen der oft grausamen Realität entzieht, ist das Leben für viele Bürgerinnen und Bürger überhaupt noch erträglich. Endlich ist der Drogenmarkt wieder ein expansiver Wachstumsmarkt.
Um diesen Wachstumsmarkt anzuzapfen und für sich zu nutzen, plant die geliebte Bundesregierung den Verkauf von Drogen durch staatliche Stellen, um das Geschäft nicht allein zwielichtigen Dealern und Terroristen zu überlassen. Schließlich lautet eine der Maximen der geliebten Bundesregierung, mit dem Abschaum auf einer Ebene zu agieren.
Gleichzeitig nimmt die geliebte Bundesregierung aber die Gefahr neuer Suchtbedrohung aus den virtuellen Welten sehr ernst. Denn damit läßt sich kaum Geld verdienen und eine wirksame Besteuerung und Kontrolle ist auch nicht möglich, weshalb die Bundesregierung mit Maßnahmen wie der trimodularen Sicherheitsarchitektur für das Internet (Online-Schutzwall, Bundestrojaner und Netnanny Uschi) gleichzeitig die Anreize senkt, die eine Flucht in virtuelle Welten bieten könnte. Wenn das Internet genauso unaufregend und sedierend wie Rundfunk, Fernsehen und Presse sein wird, besteht auch gar kein Anreiz mehr, sich der Realität im Internet zu verweigern.