Internetausdrucker

Mitglieder der Bundesregierung lassen tagtäglich durch ihre persönlichen Referenten tausende von Internetseiten ausdrucken.

Leider ist der Begriff Internetausdrucker in Teilen der Bevölkerung, vor allem bei pseudo-bürgerrechtsengagierten hysterischen Pseudo-Computerexperten, zu einer Art Schimpfwort geworden. Dabei zeigt gerade ein Internetausdrucker ein volkswirtschaftliche vorbildliches Verhalten.

Durch die Beschäftigung von Leuten, die sich damit auskennen (sowohl mit dem Internet als auch mit dem Ausdrucken), sichert der Internetausdrucker und die Internetausdruckerin Arbeitsplätze. Der zusätzliche Papierverbrauch hilft der notleidenden Papier- und Holzindustrie. Zusätzliche Drucker, Toner bzw. Druckertinte unterstüzten die Druckerindustrie und letzlich dankt es auch die Stromindustrie den Internetausdruckern, benötigt der Ausdruck einer Seite aus dem Internet doch zusätzlichen Strom.

Internetausdrucker handeln also sehr vorbildlich und man würde sich wünschen, daß mehr Menschen zu Internetausdruckern werden.

Bestünde die Bevölkerung nur aus Internetausdruckern, dann gäbe es auch keine pseudo-bürgerrechtsengagiert hysterischen Kommentare von Pseudo-Computerexperten gegen die trimodulare Internet-Sicherheitspolitik der geliebten Bundesregierung aus Online-Schutzwall, Netnanny Uschi und Bundestrojaner. Und allen bleibe damit viel Aufregung erspart, ganz zu schweigen von der verschwendeten Energie, die man lieber in die Bekämpfung der Cyberkriminalität, der Kinderpornografie und des Terrorismus stecken könnte.

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