
Die geliebte Bundesregierung mit Ihrer Internetexpertin, der geliebten Zensurministerin, sieht wachsende Gefahren im Internet. Damit die Jugend endlich wahrheitsgemäß über das böse Internet aufgeklärt wird, startet ab sofort die Aktion Watch Yo' Net.
Die Mission: Kinder und Jugendliche, die sich in Social Networks gern mit Namen, Daten und Fotos zeigen, sollen für einen verantwortungsvolleren Umgang mit dem bösen Internet sensibilisiert werden. Denn es kann nicht sein, daß es neben den Sicherheitsbehörden der geliebten Bundesregierung noch andere Datenkraken und Datensammler gibt.

Die Kampagne Watch Yo' Net wird von Politklimbim, Schweinejournalismus und zafikal (immer in ultra-hipper Kleinschreibung und fett bitte) unterstützt.
In den nächsten Tagen werden in vier Videoclips Mitglieder der geliebten Bundesregierung auftreten und die Kernbotschaft vermitteln: Das Internet ist böse.
Seien auch Sie gespannt, wenn Peanutman es der fiesen Cruella de Ley, der bösen Hexe des Ostens und der ausgefuchsten Zypressenfee zeigt. Die durch den hinterhältigen Internetwurm Wolle verursachten Gefahren sind nicht nur für Kinder und Jugendliche eine echte Bedrohung.
Das Internet ist laut Aussage der geliebten Verbraucherministerin Ilse Aigner so etwas wie der "Schulhof des 21. Jahrhunderts". "Es gibt jede Menge Tratsch, Flirts und Reibereien - nur daß die ganze Welt dabei zuschauen kann."
Mitarbeiter des Verbraucherministeriums ergänzen, daß das Internet deshalb auch für Mord, Totschlag, Rempeleien, Drogenhandel, Remmidemmi, Hausaufgabenabschreiben und überhaupt für alles Schlechte dieser Welt verantwortlich sei. Wie auf dem Schulhof müsse auch im Internet die Maxime Null Toleranz und hartes Durchgreifen, um den Anfängen zu wehren, gelten.
Deshalb geht die geliebte Bundesregierung mit gutem Beispiel voran und hat für Watch Yo' Net schon einen Notruf eingeführt, wie er andernorts noch gefordert wird.
http://watch.yo.net.mit.der.geliebten.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/
Vermeiden Sie es übrigens, auf billige Webseiten-Imitate hereinzufallen, die beispielsweise hier angekündigt werden.